Auenlehrpfad Karte Symbolbild
Auenlehrpfad

Auf unserem Auenlehrpfad können Sie sich an 20 verschiedenen Stationen über die besonderen ökologischen Bedingungen der Aue, historische und aktuelle Nutzungsformen, die Geschichte des Kühkopfs sowie über Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume informieren.
 

An den Stationen finden Sie Lehrtafeln zu den entsprechenden Objekten vor Ort. So finden Sie die Tafel "Hartholzaue" an einer ausgesuchten Stelle in der Hartholzaue, die Tafel "Der Boden im Auwald" an einem gegrabenen Bodenprofil und die Station "Apfel-Lehrpfad" in einem Streuobst-Bestand. Anhand der Übersichtskarte und der Stationstitel können Sie sich so eine Führung im Gelände zusammenstellen, die Ihren persönlichen Neigungen entspricht.

Die Standorte der einzelnen Stationen (Nr. 1-20) sind in der Karte (bitte zum Vergrößern auf das Plus klicken) eingezeichnet, auf den folgenden Seiten finden Sie die jeweiligen Beschreibungen dazu.
 
Der Auenlehrpfad wurde konzipiert vom Hessichen Forstamt Groß-Gerau und der Oberen Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Firma Dasign.

Stationen

Auenlehrpfad

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Station 13: Hartholzaue
Die Artenzusammensetzung der Hartholzaue wird durch Anzahl und Dauer der Hochwasserereignisse bestimmt. Einige Arten wie die Stieleiche, Ulme, Esche, oder die Wildobstarten haben Mechanismen entwickelt, selbst extreme Überflutungen zu überleben.
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Station 14: Am Dammbruch
Dammbruch, Februar 1983: Durch die Kraft des Wassers entstand ein ca. 12 Meter tiefer Kolk. Von den ausgespülten Sandmassen wurden etwa 50.000 Quadratmeter Ackerland überschüttet.
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Station 15: Vom Acker zum Auenwald
Der vor Ihnen stehende junge Wald ist das Ergebnis einer Entwicklung, die mit den Deichbrüchen 1983 ihren Anfang nahm. Bis dahin wurde diese Fläche intensiv landwirtschaftlich genutzt, es wurden Rüben, Weizen, Kartoffeln oder Mais angebaut.
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Station 16: Gewässer ohne Wasser
Zeitweilig austrocknende Tümpel, sogenannte "temporäre Gewässer" sind typische Bestandteile einer Aue, die von ständigen Auf und Ab des Wassers lebt.
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Station 17: Röhricht
Röhricht ist ein Sammelbegriff für "rohrartige" Pflanzen. Es besteht nur aus wenigen Pfllanzenarten, von denen meist eine Grasart - das Schilf - dominiert.
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Station 18: Rheindurchstich
Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts war der Rhein ohne festes Flussbett und suchte sich seinen Lauf in Abhängigkeit von der Höhe seines Wasserstandes sebst. Daher kam es zu gewaltigen Überschwemmungen, die nicht selten auch Menschenleben forderten.
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Station 19: Fische im Rhein
Nach wie vor prägen wenige, ökologisch anspruchslose Fischarten das Charakterbild des Rheins: Rotauge, Ukelai, Brachsen, Flussbarsch und Aal. Deren Anteil an der gesamten Fischartengemeinschaft beläuft sich auf 85%. Der Grund hierfür liegt vor allem in den Auswirkungen der Flussverbauung des Rheins seit dem letzten Jahrhundert.
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Station 20: Der Schwedenkönig auf dem Kühkopf
Die Schwedensäule erinnert an den legendären Rheinübergang des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf (1594-1632), der am 7. Dezember 1631 mit seinem Heer an dieser Stelle den Rhein überwand und auf der anderen Rheinseite die Spanier in die Flucht schlug. Sie wurde 1632 vor dem Tode des Königs noch auf dessen Geheiß an dieser Stelle errichtet.

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