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Der Schlappeswörtharm am gleichnamigen Beobachtungsstand
Der Schlappeswörtharm am gleichnamigen Beobachtungsstand

Liebe Freunde der Naturfotografie,

das Rheinauenschutzgebiet mit seiner abwechslungsreichen Landschaft ist Ziel vieler Landschafts- und Naturfotografen. Das Fotografieren ist von den Wegen und Beobachtungsständen aus erlaubt.

 
Besonders gute Möglichkeiten für Tierfotografien ergeben sich an den in der Übersichtskarte benannten Beobachtungsmöglichkeiten. Um Störungen im Naturschutzgebiet zu vermeiden und auch im eigenen Interesse halten Sie sich bitte strikt an das Wegegebot. Darüber hinaus sollten folgende Regeln eingehalten werden:

  • Gerade in der Brutphase dürfen brütende oder fütternde Tiere in keiner Weise beeinträchtigt werden. Hier ist immer ausreichend Abstand zu halten oder auf ein Bild zu verzichten. Bedenken Sie, dass auch eine unbeabsichtigte Störung zur Aufgaben der Brut/Verlassen des Nachwuchses führen kann.
  • Insbesondere Großvögel wie Eulen oder Greifvögel sind sehr störungsempfindlich. Im Horstumfeld ist auch in der Nähe von Wanderwegen auf das Filmen zu verzichten – anderenfalls besteht Gefahr, dass der Horstplatz aufgegeben wird. Kein Bild sollte verlassene Eier oder ausgekühlte/verhungerte Vogelkinder wert sein.
  • Während der Winterperiode finden sich im EU-Vogelschutzgebiet größere Ansammlungen von Wintergästen, insbesondere Enten- und Gänsevögel. Diese Tiere benötigen nach ihrer viele Kilometer langen Reise aus dem hohen Norden ein Höchstmaß an Ruhe und dürfen keineswegs zum Auffliegen veranlasst werden. Bedenken Sie, dass eigentlich harmlose Gegenstände wie Stative und große Objektive aus der Erfahrung heraus als Waffen eingeschätzt werden und zu kräftezehrenden Alarmstarts von mehreren Tausend Vögeln führen können. Halten Sie größtmöglichen Abstand und helfen Sie mit, dass unsere Wintergäste im Frühjahr gesund und mit neuer Kraft den Heimflug in ihre Brutgebiete antreten können.
  • Viele Störungen entstehen ohne Absicht wegen fehlender Kenntnisse über wichtige Zusammenhänge - was aber nicht vor Strafe schützt. Bitte geben Sie entsprechende Informationen auch an andere Fotografen im Gebiet weiter und tragen Sie damit aktiv zum Erhalt der einmaligen Tier- und Pflanzenwelt in unseren Rheinauen bei.

Tipps zum Fotografieren in den Rheinauen erhalten Sie von Sabine Streckies über das Infozentrum Kühkopf:
Ralph.Baumgaertel@forst.hessen.de