Vom Acker zur Auenwiese

Die Auenwiesen sind Zeugen einer uralten Nutzungsform. Sie sind Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten, und sie sind in ihrer einzigartigen Schönheit ein wichtiger Bestandteil einer von Menschen genutzten Landschaft.

Intensive Landwirtschaft auf dem Kühkopf wurde erst durch die im 19. Jahrhundert eingeleiteten Entwässerungsmaßnahmen und Eindeichungen möglich. Aus überfluteter Aue wurden Wiesen und Äcker. Nach dem Hochwasserereignis von 1983 wurden die Sommerdämme nicht mehr instandgesetzt und die Ackernutzung auf etwa 300 ha Fläche eingestellt. Davon wurden rund 140 ha in Aueweisen umgewandelt. Dies erfolgte unter Ausnutzung "natürlicher" Entwicklungen ohne Einsaat.

Durch ein- bis zweimalige Mahd im Jahr werden typische Wiesenarten gefördert und andere Arten zurückgedrängt.

 
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